Frag zehn Leute, ob die Pfingstrose eine Rose ist, und mindestens drei werden sagen: „Klar, das sieht man doch!“ Und da fängt die Verwirrung an: Pfingstrosen sehen aus wie Rosen, gehören aber eigentlich zu ihrer eigenen exklusiven Pflanzenfamilie. Sie sind ein bisschen wie der eine Freund, der immer mit den Rosé-Trinkern abhängt, aber eigentlich Bier bestellt.








Warum denken wir, dass Pfingstrosen Rosen sind?
Ganz einfach:
- Sie haben riesige, cremige Blütenköpfe (check)
- Sie riechen super (noch ein Check)
- Sie stehen für Liebe, Romantik und „Oh mein Gott, sind die schön!“ (drei Checks)
Aber was die Familie angeht ... nope. Rosen gehören zu den Rosaceae, Pfingstrosen zu den Paeoniaceae. Sie wohnen also in derselben Stadt, aber in total unterschiedlichen Stadtteilen.
Warum ist das Wort „Rose” in „Pfingstrose” drin?
Viele Leute denken, dass Pfingstrosen eine Art von Rosen sein müssen – der Name sagt es ja schon. Aber nein, das ist einfach ein typisches Beispiel für Sprachlogik. Früher wurde das Wort „Rose” oft zu Blumen hinzugefügt, die eine rosenähnliche Form hatten. Große Blume, viele Blätter, romantisches Aussehen? Zack, schon kommt „Rose” dazu. So bekam Paeonia im Deutsch den Namen „Pfingstrose”, einfach weil die Blume so schön „rosig” aussieht. Und wenn man daraus den Plural macht – „Pfingstrosen” – sieht es plötzlich so aus, als ginge es um echte Rosen. Aber das ist nur eine sprachliche optische Täuschung.
Kurz gesagt: Pfingstrosen heißen Pfingstrosen, weil sie wie Rosen aussehen, nicht weil sie Rosen sind. Ein bisschen so, als würde jemand, der immer roten Wein trinkt, automatisch als „Weinliebhaber” bezeichnet werden – auch wenn er nie Weißwein trinkt.


Wo kommen Pfingstrosen eigentlich her?
Pfingstrosen haben eine beeindruckende Weltreise hinter sich. Sie kommen ursprünglich aus Asien, Europa und Teilen Nordamerikas. Vor allem in China sind sie seit Jahrhunderten die Beyoncé unter den Blumen: luxuriös, beliebt und ein bisschen dramatisch. In der chinesischen Geschichte waren sie ein Symbol für Reichtum und Ehre. Sie waren sogar in Palastgärten zu finden – denn ja, Pfingstrosen waren die Aristokraten unter den Blumen.
Wie sind Pfingstrosen entstanden?
Pfingstrosen gibt's schon ewig. Wissenschaftler denken, dass sie sich vor Millionen von Jahren entwickelt haben. Die Sorten, die wir heute kennen, sind das Ergebnis von natürlicher Evolution und – später – menschlicher Züchtung. Züchter haben gemerkt, dass die Leute total auf diese riesigen, flauschigen Blütenknospen abfahren, und haben wie verrückt weiter gekreuzt. Das Ergebnis: mehr Farben, mehr Formen, mehr Wow.


Warum sehen Pfingstrosen dann so ähnlich aus wie Rosen?
Wahrscheinlich überträgt sich deine Liebe zu Rosen automatisch auf Pfingstrosen – und das ist nicht deine Schuld. Denn sie haben einiges gemeinsam:
- Viele Blütenblätter (manchmal so viele, dass man sie kaum zählen kann)
- Ein romantisches Aussehen
- Einen süßen Duft, der dich spontan nach einem Brautkleid greifen lässt
- Beliebtheit in Blumensträußen, Hochzeiten und Instagram-würdigen Vasen
Kurz gesagt: Es ist kein Wunder, dass der durchschnittliche Blumenliebhaber denkt, dass Pfingstrosen die XXL-Version einer Rose sind.
Pfingstrosen und Rosen sind keine Familie, aber sie sind wie Blütenschwestern.
Also nein – Pfingstrosen sind keine Rosen.
Aber ja – sie werden oft mit Rosen verwechselt, und das ist eigentlich ein großes Kompliment für beide Arten.
Sie sind beide wunderschön, charmant und ideal, um jemandem eine Freude zu machen... auch dir selbst.
Unsere Pfingstrosen
*Hier werden nur die Pfingstrosen gezeigt, die gerade verfügbar sind.










